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Malte Wagner
MSc. Ost.
Mörikestrasse 3
70178 Stuttgart
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Die viszerale Osteopathie

In der viszeralen Osteopathie steht die Behandlung der inneren Organe im Mittelpunkt. Alle Organe sind von bindgewebigen Netzen umhüllt und stehen so auch mit anderen Organen in Verbindung. Der Therapeut ermittelt, welche Organe in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, und dynamisiert danach die betroffenen Regionen, um die verlorene Beweglichkeit wieder herzustellen.

Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist der französische Osteopath Jean-Pierre Barral D.O.. Der Direktor des Collège International d'Ostéopathie (CIDO) in St. Etienne hat die meisten Untersuchungen in diesem Bereich der Osteopathie veröffentlicht.

Wie kann ein Organ in der Beweglichkeit gestört sein?

Jedes Organ kann sich im Alltag auf bestimmte Situationen einstellen. So ändert sich zum Beispiel die Durchblutung der Magenschleimhaut durch bestimmte Reize. In stressigen Momenten nimmt sie eher ab, kurz nach dem Essen nimmt sie eher zu. Die Schleimhaut passt sich also bestimmten Situationen an, um gesund zu bleiben.

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Was genau wird behandelt?

In der viszeralen Osteopathie spürt man diese Spannungsveränderungen in den Organen auf und stellt durch sanfte Mobilisationen die Funktionalität des Organs und der Organregion wieder her.

Neben einer genauen Kenntnis der Physiologie und Anatomie der Organe ist es für den Osteopathen sehr wichtig, mehr über die Lebensweise des Patienten in Erfahrung zu bringen. Für den positiven Effekt einer Behandlung ist gegebenenfalls die Änderung von Lebens- und Ernährungsgewohnheiten mindestens genau so wichtig wie die Behandlung selbst. Auch hier ist es für den Osteopathen enorm wichtig, mit anderen medizinischen Fachdisziplinen wie Internisten und Ernährungsberatern zusammenzuarbeiten.

 

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Bleibt allerdings ein Stressreiz über einen längeren Zeitraum bestehen, kann das Organ funktionell ermüden: die Anpassungsmechanismen werden erschöpft, die Versorgung verschlechtert sich und somit verliert es seine „räumliche Stabilität“. Um diese Instabilität zu kompensieren, verändern zuerst betroffene Organe, später auch Organe in der Umgebung ihre Spannung, entweder über einen erhöhten Muskeltonus oder über eine Stauung von Lymphflüssigkeit in der Organwand.

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Dafür braucht der Körper aber viel Energie, die er im Laufe der Zeit nur noch schwer zur Verfügung stellen kann. Die einzige Möglichkeit, jetzt noch zu kompensieren, führt über eine Veränderung der Körperhaltung. Dies führt wiederum dazu, dass Strukturen im Bewegungsapparat (Muskeln, Gelenke, Bandscheiben) überlasten und Schmerzen bereiten.

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